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Achtung Baustelle – Minecraft Server

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So, oder so ähnlich könnte man den Bereich umschreiben in dem das Team rund um den Minecraftserver dabei ist eine Stadt im Dschungel zu bauen. Bis jetzt hatten wir im Testbetrieb nur die Hauptstadt in der Survival Welt fertig gestellt, doch so langsam ist es an der Zeit die weiteren Städte auf zu bauen in denen sich später nicht nur unsere Tester sondern jeder der will tummeln kann. Deswegen sind wir gerade dabei Plattformen an den Bäumen an zu bringen und ein Wegsystem aus Brücken und Treppen zu bauen. Um hier jetzt aber nicht jede Kleinigkeit beschreiben zu müssen gibt es für die interessierten ein paar Screenshots aus der Bauphase.

Was ihr hier seht sind Screenshots vom ersten Bauabschnitt und natürlich noch keine endgültige Fassung, aber sie vermitteln schon einmal einen guten Eindruck wo wir damit am Ende hin wollen. Sollte der eine oder andere unter euch Lust haben auf dem Server jetzt schon mit zu spielen und uns beim suchen von Bugs und Fehlern zu helfen würden wir uns sehr freuen. Dafür müsst ihr euch einfach hier im Forum anmelden und die Regeln einmal lesen.

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Von Projekt zu Projekt

Hetzbacke 0 Comments

Ich wusste ja, dass dieses Semester ein wenig stressiger werden würde als das letzte. Im letzten war es, zumindest was die Vorlesungszeiten betraf sehr entspannt. Ich musste eigentlich nur von Dienstag bis Donnerstag in der FH sein und ansonsten hatte ich Zeit mich den Projekten zu Hause zu widmen. In diesem Semester sieht es leider anders aus, mal davon ab das ich von Montag bis Freitag jeden Tag relativ lange in der FH sitzen werde habe ich von den 12 Wochen Vorlesungszeit an 8 Wochenenden auch noch Blockveranstaltungen und zwei Projekte die ziemlich viel Arbeitsaufwand beinhalten.

Das schöne daran wiederum ist, dass mich beide Projekte vom Thema her sehr interessieren und über zumindest eines der beiden werde ich hier im Blog sicher auch noch das ein oder andere Wort fallen lassen. Allerdings wird der Arbeitsaufwand im Studium auch dazu führen, dass ich wohl nicht so wirklich viel aktiv hier im Blog sein werde. Das Studium geht halt vor.

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Erinnerung an die Jugend

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Irgendwann, als LAN-Partys noch im kleinen Freundeskreis abgehalten wurden und wir gerade von einem BNC Netzwerk auf CAT5 umgestiegen waren hab ich mir Carmageddon zugelegt und damit auch schnell den kleinen Kreis der begeisterten Gamer um mich rum infiziert, was dazu führte, dass wir uns ganze Wochenende mit diesem Spiel um die Ohren geschlagen haben nur um raus zu finden, wer von uns mehr Zerstörung anrichten kann. Da wurden dann die gegnerischen Autos zu Schrott gefahren und jeder unschuldige Zivilist der irgendwo in der Nähe der Straße stand wurde mit dem Stahlboliden umgewalzt damit man möglichst die meisten Punkte bekommt und am längsten fahren darf.

Wie man sicher schon an diesen paar Wörtern feststellen kann ist das Spielprinzip relativ einfach gehalten und auch nicht zwingend etwas für Menschen, die immer Wert auf Kunst und Kultur legen. Ich für meinen Teil kann diesem Spiel auch jetzt noch etwas abgewinnen, auch wenn ich, zumindest in der Gamingszene, schon zu den alten Säcken gehöre. Als ich dann vor ein paar Tagen rein zufällig im HumbleStore gesehen hatte, dass es ein Early Access Game von Carmageddon gibt bei dem genau dieses alte Prinzip wieder aufgegriffen wird bin ich dann doch schwach geworden. Eigentlich habe ich im Moment mit Folk Tale und Cube World schon zwei Early Access Games die ich unterstütze, aber die Hoffnung auf einen würdigen Nachfolger von Carmageddon in Händen halten zu können wird mich mit Sicherheit dazu verleiten auch diesen Entwicklern 25€ zukommen zu lassen. Denn wenn wir ehrlich sind, sind alle guten Dinge drei und dann fehlt mir ja noch ein Early Access Spiel, dass ich unterstützen kann oder?

 

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Ehrlichkeit lohnt sich …

Hetzbacke 9 Comments

… Nicht! Zumindest dann nicht, wenn man Student ist und bei Klausuren nicht bescheißt und bei dem bescheißen meine ich jetzt nicht, dass man sich mit älteren Semestern über mögliche Fragen austauscht oder versucht sich die Fragen von alten Klausuren zu besorgen. Was mich wirklich ankotzt sind die doch überwiegende Anzahl meiner Kommilitonen die mit Spickzetteln oder kompletten Skripten auf ihren Smartphones in den Klausuren sitzen und einfach stumpf alles abschreiben.

Natürlich könnte man das jetzt als gejammere als eines Studenten sehen, der einfach nicht spicken kann. Ich kann das nämlich wirklich nicht, ich habe einfach viel zu viel Angst erwischt zu werden und vor allem wäre mir das auch viel zu peinlich. Ich frage mich auch immer was das ganze soll, denn später im realen Leben kann ich auch nicht einfach irgendwo abschreiben und mich dabei bei meinem Chef einschleimen, da muss dann schon Wissen da sein. Diese Grundhaltung, dass man mit bescheißen einfach so durch alles durch kommt, kann ich einfach nicht verstehen. Genau diese Studenten sind es dann auch, die bei Laborversuchen oder anderen praktischen Tätigkeiten in der Hochschule gerne mal auf die Nase fallen und auch hier nur deswegen durch kommen, weil sie sich die Ergebnisse aus den höheren Semestern besorgen und die stumpf abschreiben. Es gab mal eine Zeit, da war ich so naive und habe noch die utopische Vorstellung gehabt, dass ein Studium dazu da ist das gelernte anzuwenden und nicht stumpf alles abzuschreiben und auswendig zu lernen, aber das war leider reine Utopie.

Was am Ende bei mir bleibt ist dann das Gefühl, dass man als ehrlicher Student mehr oder weniger der doofe ist.

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Essen in totaler Finsternis

Hetzbacke 2 Comments

Ich wollte eigentlich schon seit langem mal in die unsicht-Bar nach Hamburg. Das ist ein Restaurant in dem man bei vollkommener Dunkelheit isst und von Blinden bedient wird. Jetzt hatte ich das Glück, dass ich im letzten Jahr zum Geburtstag ein Gutschein für ein Drei Gänge Menu eben dort geschenkt bekommen hatte und nun auch endlich die Zeit dazu gefunden habe es mal in Angriff zu nehmen.

Beim betreten des Restaurants wird man gefragt ob man Vegetarier ist und/oder gegen Lebensmittel allergisch ist und dann mit den Worten “Gehen sie sich am besten noch einmal die Hände waschen, sie werden mit Sicherheit mit den Händen essen” in Richtung der Toiletten geschickt. Wenn man dann zurück am Empfang ist wird einem gesagt welche Tischnummer man hat und wie der Kellner oder die Kellnerin heißt die einen bedienen wird, in unserem Fall war das Pia, und man bekommt die Getränkekarte gezeigt um sich die Preise anzugucken und schon mal das erste Getränk zu bestellen.

Nach kurzem Warten wurden wir dann von Pia abgeholt und mit einem Pärchen zu unserem Tisch geführt. Man sitzt dort immer zu viert an einem Tisch. Aus dem Empfangsraum wurden wir dann von Pia in eine Art Lichtschleuse geführt in der wir uns in einer Reihe aufstellen und wie bei einer Polonäse an der Schulter des Vordermannes festhalten mussten, dann hat Sie in diesem Raum auch das Licht aus gemacht und uns in den eigentlichen Gastraum geführt. Der Gastraum, ja wie soll man den beschreiben, er ist dunkel. Es ist dort so dunkel, dass es für ein selber kein Unterschied macht ob man die Augen auf oder zu hat und es dringt von nirgendwo auch nur das kleinste bisschen Licht in den Raum. Pia führte uns Vier dann bis zu unserem Tisch und hat jedem gezeigt wo man sitzen sollte und uns darauf hingewiesen, dass wir bitte nicht ohne Begleitung vom Tisch aufstehen sollen.

Das erste was wir alle am Tisch gemacht haben nachdem wir uns hingesetzt hatten war den Bereich vor uns mit unseren Händen zu ertasten und zumindest so schon mal das Besteck für den Abend zu finden und auch um zu wissen wie viel Platz man wohl so ungefähr bis zu seinem Sitznachbarn hat. Dann wurden uns auch schon die im vorwege bestellten Getränke gebracht und wir haben uns schon mal ein wenig darin geübt im dunkeln die Gläser auf dem Tisch zu finden und möglichst nicht die vom Sitznachbarn um zu schubsen. Kurz darauf kam dann auch schon unsere Vorsuppe und ich war überrascht wie relativ einfach es war die Suppe in der Dunkelheit zu essen, allerdings bin ich froh, dass mich niemand dabei gesehen hat, denn wirklich gut sah es mit Sicherheit trotzdem nicht aus.

Als Pia dann die leeren Suppentassen abgeholt hat gab sie uns noch den guten Rat die Löffel die wir zum Suppe essen benutzt haben am Tisch zu behalten. Nach der Suppe kam dann ein Salat und wir haben , unter anderem auch mit der Hilfe unserer Finger, versucht raus zu finden was es für ein Salat ist und ihn natürlich auch zu essen. Bei den letzten Resten auf dem Teller war dann der Löffel schon sehr hilfreich.

Das gleiche haben wir dann auch noch mit dem Hauptgang und dem Nachtisch gemacht und ich muss gestehen, dass mit Messer und Gabel in totaler Dunkelheit zu essen gar kein leichtes Unterfangen ist, vor allem wenn man dann irgendwann Messer und Gabel weglegt und beim wiederaufnehmen nicht mehr genau weiß in welcher Hand man nun was hält. Ich bin sehr froh, dass niemand gesehen hat wie ich versucht habe mit der Gabel mein Fleisch zu schneiden.

Was mir beim Essen und den Gesprächen mit Pia und meinen Tischnachbarn aufgefallen ist, ist das man das Bild was man eigentlich von diesen Menschen im Kopf hat, wir hatten uns ja alle beim reingehen gesehen, sich unbemerkt total verändert. Darüber hinaus nimmt man seine Umgebung auch komplett anders war, wenn man auf einmal einen seiner Sinne verloren hat. Man achtet viel mehr auf Gerüche, den Geschmack und das was man hört und man ist vor allem davon befreit sich auf Grund des Anblicks den man von etwas oder jemanden hat ein Urteil zu fällen.

Ich für meinen Teil kann einen Besuch in der unsicht-Bar nur jedem empfehlen und genau aus diesem Grund habe ich hier auch nicht geschrieben was es genau beim Menu zu essen gab, da ich nicht weiß in welchem Zeitraum das Essen dort geändert wird und ich niemandem die Überraschung verderben möchte.

Ich lasse hier mit voller Absicht aus, was wir dort gegessen haben, da ich nicht genau weiß wann sie dort das Menu immer ändern und ich anderen, die dort hingehen nicht die Überraschung nehmen will.

 

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Hochzeitsmesse(n)

Hetzbacke

Da der Termin dann doch langsam ein wenig näher kommt und ein paar neue Ideen nichts schaden können habe ich mich heute dann zusammen mit meiner Trauzeugin auf den Weg zu einer kleinen Hochzeitsmesse gemacht. Ich bin da ziemlich ergebnisoffen ran gegangen, denn ich wusste nicht wirklich was ich mich dort erwarten wird. Das ganze war eine kleine Messe auf der man nun nicht so viel sehen und Ideen sammeln konnte, es ging in meinen Augen mehr darum das Herrenhaus, in dem das ganze gemacht wurde, so eventuelle Brautpaare anlocken wollte, damit diese dort ihre Hochzeit ausrichten. Als Ideen konnte ich dort leider wenig mitnehmen, allerdings gibt es im nächsten Monat noch eine etwas größere Hochzeitsmesse zu der ich dann zum Glück auch mit meiner Braut zusammen hinfahren kann und wo wir dann hoffentlich ein paar mehr Anregungen finden werden.

 

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